Teurer Kane-Deal: Ein großes Fragezeichen bleibt
Harry Kane hat seinen Vertrag beim FC Bayern bis 2029 verlängert. Bleibt der Stürmer dem deutschen Rekordmeister bis dahin erhalten?
„Ich musste nicht lange darüber nachdenken. Ich bin am besten Ort, den ich mir vorstellen kann“, schwärmte Harry Kane auf der heutigen Pressekonferenz anlässlich seiner Vertragsverlängerung beim FC Bayern, „wir haben den Vertrag gestern unterschrieben, aber die Entscheidung ist vor langer Zeit gefallen. Wir wollten wegen der WM nicht sprechen, dann kamen wir von dort zurück und es ging nur noch um Details.“
Auch die Verantwortlichen beim deutschen Rekordmeister zeigten sich von Kanes langfristigem Verbleib begeistert. Sportvorstand Max Eberl sprach von einem „massiven Ausrufezeichen, wenn du es als Klub schaffst, mit dem weltbesten Fußballer zu verlängern“.
Rekord-Vertrag
Kane hat in München bis 2029 unterschrieben. Am Donnerstagmorgen sickerte bereits durch, dass der Ausnahmestürmer „mehr als jeder Bayern-Spieler vor ihm verdient“. Kanes Jahresgehalt kann die Grenze von 25 Millionen Euro übersteigen. Ist der 33-Jährige diese Summe in seinem Alter wert?
Bayern-CEO Jan-Christian Dreesen hat darauf eine klare Antwort: „Für uns ist das ein großer Vertrag für einen großen Spieler. Und er ist ein fairer. Harry hat uns in den letzten drei Jahren eine unglaubliche Menge Freude bereitet und gezeigt, dass er auch in diesen letzten drei Jahren jeden Penny wert war. Wir sehen die Dinge auch zukünftig so.“
Eine offene Frage
Ein großes Fragezeichen bleibt jedoch. Wurde Kane die Ausstiegsklausel für eine Rückkehr in die englische Heimat gewährt? Eine Antwort auf diese Frage gibt es noch nicht, die entsprechende Nachfrage auf der Pressekonferenz blieb aus.
Aus Dreesens Worten lässt sich nur die Vermutung ableiten, dass ein solcher Passus nicht in den neuen Kontrakt integriert wurde. Der Funktionär ließ durchblicken: „Wir haben immer noch viel, was wir gemeinsam erreichen wollen. Deshalb haben wir gesagt, dass diese Geschichte noch nicht vollständig geschrieben ist. Und wer weiß, was 2029 passiert.“ Endgültige Klarheit bringen diese Aussagen aber auch nicht mit sich, sodass Raum für Spekulationen bleibt.
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